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#oecd

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theguardian.com/environment/20 Taking strong action to tackle the climate crisis will increase countries’ economic growth, rather than damage their finances as critics of net zero policies have claimed, research from the world’s economic watchdog has found. #Climate #OECD #Growth

The Guardian · Tackling climate crisis will increase economic growth, OECD research findsBy Fiona Harvey

#OECD fordert die Ausweitung der #Vermögenssteuer ("property tax" - was nicht etwa "Grundsteuer" heißt - das würde in so einem Bericht konkreter dann "real property tax" heißen) in entwickelten Ländern (S. 19, Punkt 31).

Die #Tagesschau schreibt jedoch nur was von "Verbreiterung der Basis der Steuereinnahmen".

tagesschau.de/wirtschaft/oecd-

Der OECD-Bericht ist nicht sehr lang (27 Seiten) mit nur knappen Ausführungen. Da hätte die Tagesschau zumindest das Konkrete, was drinsteht, auch nennen können.

tagesschau.de · OECD senkt Aussichten für deutsche Wirtschaft deutlichNur Mexiko schneidet noch schlechter ab: Die OECD senkt ihre Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft deutlich. Auch für die Weltwirtschaft sieht es nicht allzu gut aus - was mit Trumps Handelspolitik zusammenhängt.
Continued thread

Więc ja poszukałem i znalazłem dane źródłowe :)

Dane dla Polski oznaczone * i pierdololo o tym, żeby traktować z ostrożnością. Więc zacząłem szukać, w "reader guide" jest napisane językiem kwiecistym "zbierający ankiety w Polsce oszukiwali i fałszowali dane, i nie wiemy czy udało nam się wyłapać wszytkich".

Welten sind aufeinandergetroffen beim Exportkreditforum in Paris: Finanzielle Interessen gegen Umwelt, #Klima, Lebensgrundlagen. Unser Ziel: Für Öl- und Gasprojekte im Ausland darf es keine Garantien mehr von den #OECD-Staaten geben.

Auf der einen Seite: Banken und Industrie 🏦
Sie forderten „mehr Pragmatismus“ bei Umwelt- und Sozialprüfungen bei Infrastruktur- und Energieprojekten, die sie im Ausland umsetzen wollen. Das heißt im Klartext: Sie wollen weniger Prüfungen.

Auf der anderen Seite (siehe 📸) : Vertreter*innen der Zivilgesellschaft aus Mosambik, Uganda, Ghana, Argentinien, Südkorea, Japan, USA und Europa
Sie prangerten die zerstörerischen Auswirkungen von vor allem Öl- und Gasprojekten an, die von Exportkreditagenturen (ECAs) gefördert werden. 📣

„Exportkreditagenturen und Exporteure kommen mit ihren eigenen Interessen in Projekte, vor Ort richtet das mehr Zerstörung an als Nutzen“, so ein Kollege aus Uganda. Die East African Crude Oil Pipeline (#EACOP) soll durch sein Land und Tansania bis zur Küste führen. Für die Pipeline wurden bereits lokale Gemeinschaften verdrängt, ohne Kompensation und ohne überhaupt angemessen informiert worden zu sein.

Das von vielen NGOs kritisierte #MozambiqueLNG Projekt hat zu schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen geführt. Statt zu Reichtum trägt es außerdem massiv zur Verschuldung Mosambiks bei. Die jährlichen Emissionen könnten so hoch sein wie die aller 27 EU-Länder zusammen. Es ist traurig aktuell, da die US-#Export-Import-Bank gestern rund 5 Milliarden Dollar für das Projekt freigegeben hat.

Eine der vielen starken zivilgesellschaftlichen Stimmen war eine Vertreterin einer Koalition indigener Gemeinschaften, die in allen Foren gesprochen hat. Sie hat darauf hingewiesen, dass es das Recht gibt, dass diese über geplante Projekte informiert werden und diesen zustimmen müssen (Free, Prior and Informed Consent). Auf die Frage im Plenum, welche Regeln die Exportkreditagenturen der Länder dazu haben, mochte sich niemand der Regierungs- und ECA-Vertreter*innen melden. Böse Stimmen vermuteten, dass manche von ihnen erst einmal googeln mussten, was darunter zu verstehen sei.

Eine eigene Diskussion setzte sich mit dem Thema hoher CO2-#Emissionen auseinander. Fossile Unternehmen, die Milliardenprofite gemacht haben, fordern staatliche Unterstützung für fragwürdige „Dekarbonisierungs“technologien wie Carbon Capture and Storage. Dabei sehen 1,5°C-Szenarien nur eine minimalste Rolle für technische Kohlenstoffsenken.

Die internen Diskussionen gehen jetzt erstmal ohne uns weiter Gerade die EU-Länder müssen nach ihrem starken Aufschlag für das Ende fossiler Förderungen zeigen, dass ihre Klimaambitionen mehr als leere Worte sind und ihre Unterstützung fossiler Projekte konsequent beenden.