and there it is
„Gerade einmal sechs Wochen ist das neue Selbstbestimmungsgesetz in Kraft. Doch es soll, wenn es nach der Union geht, wieder abgeschafft werden. Das haben CDU und CSU in ihrem gemeinsamen Wahlprogramm für die Bundestagswahl festgelegt, wie aus einem Entwurf hervorgeht, der dem Tagesspiegel vorliegt. Am Dienstag wollen die Spitzen beider Parteien das Papier beschließen.“
beim #selbstbestimmungsgesetz wurden so viele(!) zugeständnisse an die transfeind/innen gemacht, um sie irgendwie zu beschwichtigen. aber all das bringt halt nichts (sondern führt nur wieder zu unnötiger diskriminierung), wenn sie generell auf tin*-personen scheißen.
aus demselben artikel zum wahlprogramm:
„Ein Zeichen gegen Vielfalt will die Union auch beim Thema Sprache setzen und fordert ein Genderverbot. „Wir setzen uns dafür ein, dass im öffentlichen Raum – an Schulen und Universitäten, im Rundfunk und der Verwaltung – auf die Gendersprache verzichtet wird“, heißt es im Entwurf des Wahlprogramms unter der Überschrift „Deutsch ohne Beipackzettel und Bevormundung“.”
und genau deshalb möchte ich bitte nie wieder von linken verharmlosende aussagen à la „geschlechtergerechte sprache ist so unwichtig, nur die konservativen sind damit obsessed, lol” lesen.
nehmt doch einfach mal ernst, was da ideologisch dahintersteckt und denkt zu ende, was menschen beabsichtigen, die marginalisierte gruppen aus der sprache auslöschen wollen.
@marthadear Vor allem ist es ja so irre: Ich hab wirklich noch von keiner Person, die sich um gendergerechte Sprache bemüht, die Forderung nach einem gesetzlichen Verbot des generischen Maskulins gehört. Die rechten Parteien hingegen fordern ein ideologisch motiviertes generelles Verbot. Die Bevormundung ist ja gar nicht vorhanden — sie wird ironischerweise einfach andersrum durchgedrückt.
@reimar @marthadear Das ist klassisches rechtes Playbook: eine Bevormundung, Zwang oder Verbot erfinden, das etwas Progressives "von oben" "der Bevölkerung" aufzwingen soll, um dann die ursprüngliche harmlose Bemühung um mehr Aufmerksamkeit, Sichtbarkeit, wasauchimmer als "Selbstverteidigung" bzw. Schutz vor "woker Ideologie" dazu zu verbieten.
Wer #gendern will, möge bitte die Ratschläge des @DBSV beherzigen ...
https://www.dbsv.org/gendern.html
... und sich dann genauso engagiert überlegen, wie marginalisierte Menschen im eigenen Umfeld konkret unterstützt werden können.
@MHeller @marthadear @DBSV
Wie wäre es mit "Klotzen statt Kleckern"?
Der Laut, der da gesprochen werden soll, heißt voiceless glottal stop und hat das Unicodezeichen "ɂ", Nummer U+0242. Jetzt fehlt nur noch eine Möglichkeit, den Buchstaben bequem einzugeben, was aber kein größeres Problem darstellen sollte.
@marthadear
Einerseits - nicht überraschend. Sie haben ja nie wirklich irgendwas anderes gesagt.
Andererseits - wie hassgesteuert müssen Menschen sein, um sowas ernsthaft zu wollen?! Bei den Maß an Unterstützung, was für solche Positionen aus der Bevölkerung kommt, habe ich ehrlich Bedenken für dieses Land.
@marthadear
"Worte ändern ja nichts an der Realität." So (oder so ähnlich) gesagt von einer Youtuberin.
@t_robinart @marthadear Worte formen Gedanken, und Gedanken formen Realität.
@rostundrad @marthadear
Sehe ich ebenso. Der Satz hat mich maximal wütend gemacht. Vor allem weil es ums Gendern ging und in dem Kontext nicht einmal Sinn ergibt.